Stell dir vor du bist aus Somalia nach Deutschland geflohen, froh endlich nicht mehr in Gefahr zu sein, beantragst Asyl und der freundliche Angestellte auf dem Amt sagt zu dir: ”Bringen sie bitte Formblatt 2 in doppelter Ausführung bis morgen in 2 Wochen inklusive einer beglaubigten Kopie ihres Reisepasses.”


Stell dir vor du bist aus der Türkei zum Studieren nach Deutschland gekommen, willst begeistert deine neue Umgebung erkunden, aber zuerst sollst du für das Immatrikulationsamt eine formgerechte Auflistung aller Einkünfte deiner Eltern des letzten Steuerabrechnungszeitraumes besorgen, denn sonst endet deine Immatrikulation fristgerecht zum Ersten des nächsten Monats.

Stell dir vor, du kommst aus Rumänien nach Deutschland zum arbeiten. Aufgrund des kalten Wetters ziehst du dir eine Lungenentzündung zu, schleppst dich mit letzter Kraft zu einem Arzt oder Ärztin, der oder die gibt dir nach einem vergeblichen Gesprächsversuch ein Rezept für zwei Medikamente und sagt: "Holen Sie sich das aus der Apotheke, und nehmen sie die morgens und abends eine halbe Stunde vor dem Essen und auf keinen Fall zusammen mit Milch oder Alkohol ein."

Solche Gesprächssituationen sind schon für Muttersprachler*Innen oft belastend und schwierig. Wie viel schwerer wird das jemandem fallen, der kaum oder kein Deutsch spricht? Wer sich die Fähigkeit erarbeitet hat mehrere Sprachen fließend zu sprechen, kann solche Sprachbarrieren leicht zu überwinden helfen. 

 

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